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Churrasco
die brasilianische Art zu grillen

So sieht ein bemauerter Churrascogrill aus So sieht ein gemauerter Grill in Funktion von innen aus

Wer gerne Fleisch isst, wird in Südbrasilien bis runter nach Argentinien ein Paradies vorfinden. Denn hier wird mit Ausdauer, Liebe und Hochgenuss vor allem Rindfleisch in enormen Mengen verzehrt. Es gibt kein Haus, an dem es nicht einen Grillplatz gibt. Auch in Auroras Häusern oder in Rudis Holzhaus sind solche Grillplätze. Zumeist handelt es sich dabei um eine Art gemauertem Ofen, bei dem die Vorderseite fehlt. Dort lässt sich mit Hilfe von Grillkohle ein Feuer entzünden und dann wird gegrillt, grilliert (sagen die Schweizer) oder Churrasco gemacht. Churrasco ist die Bezeichnung für das Grillen, wobei das natürlich eine kulturelle Besonderheit mit besonderen Traditionen ist.

Die Vorbereitungen beginnen am Tag zuvor, wenn die Frau des Hauses die riesigen Steaks in eine Gewürzmischung legt, in der sie über Nacht ziehen müssen. Pro Person wird locker 500 gr. Fleisch genommen, gerne auch mehr.

Am nächsten Tag schlägt die Stunde des Hausherrn, denn nur dieser hat das Recht und die Pflicht, das Grillfeuer zu entzünden. Ist es dann gut durchgezogen und sind die Flammen erloschen, wird nach und nach das Fleisch auf den Rost gepackt und gebraten. Außen kross, innen etwas roh. Der Mann muss die ganze Zeit dabei stehen und die Fleischstgücke bewachen. Zum Essen kommt er nur, wenn er probiert, oder wenn alles vorbei ist.

Die Hausfrau ist derweilen nicht untätig, sondern bereitet die Caipirinha vor: gestampfte Limetten, Pinga (Zuckerrohrschnaps) oder Wodka, etwas Zucker und viel Eis.

Das alles kommt auf den Grill Marlete bereitet die Caipirinha vor Rudi bedient sich eines transportablen Grills

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